Kasperltheater
Ich weiss nicht, ob das am Mittschnitt liegt? Zwei frontale Redner, die das auf ganz unterschiedliche Art und Weise in Anspruch nehmen, und zwei Redner im Halbprofil, die das auch wieder ganz verschieden (er)leben: verschotert schüchtern verklemmt, oder introvertiert, gesammelt... den demagogenhaften Historie-schmeissenden Kasperl kann ich mir ganz gut als Zelebranten versus populum vorstellen. Wenn ich einen Martin Luther-film drehen müsste ein solcher Kasperl daher. Unbedingt. So unenthaltsam. So entmystifizierend, und das alles auf seine Person ablenkend. Der grosse verdienstvolle Aufklärer.
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Und wenn es den grossen historisch-kritischen Entmystifizierern nur darum geht, sich selbst zu mystifizieren?
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Und wenn es den grossen historisch-kritischen Entmystifizierern nur darum geht, sich selbst zu mystifizieren?
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